Monday, August 15, 2011

Fabregas: Der ''verlorene Sohn'' kehrt zurück

Welt- und Europameister Cesc Fabregas kehrt nach acht Jahren beim FC Arsenal zu Champions-League-Sieger FC Barcelona zurück.


Wenger: "Haben Angebot akzeptiert"

"Wir haben immer gesagt, dass wir nicht wollen, dass Cesc geht. Aber wir verstehen seinen Wunsch, zu seinem Stammklub zurückzukehren und haben deshalb das Angebot von Barcelona akzeptiert", erklärte Arsenal-Trainer Arsène Wenger.

Fabregas stammt aus dem Barca-Nachwuchs. Er hatte sich als 10-Jähriger den Katalanen angeschlossen und wechselte sechs Jahre später nach London, wo er bei der gleichen Schlummermutter wohnte wie der damalige Teamkollege Philippe Senderos. Nach acht Jahren bei Arsenal mit 303 Einsätzen und 57 Toren kehrt Fabregas nun zurück zu seinen Wurzeln. Bei Arsenal war er zuletzt Captain und hält bis heute die Vereinsrekorde als jüngster Profi und jüngster Torschütze in einem Premier-League-Spiel.

Medizinische Checks stehen noch aus

Die Einigung sei vorbehaltlich einer persönlichen Einigung zwischen Fabregas und Barca sowie dem Ergebnis des medizinischen Checks, den der 58-fache Nationalspieler am Montag absolvieren wird. Fabregas wird anschliessend einen Vertrag bis 2017 unterschreiben. (Si)

Xamax-Coup? Pizarro soll Torflaute beenden

Xamax hat ein Sturmproblem: Nach fünf Spielen und 705 Minuten haben die Neuenburger noch immer kein Tor erzielt. Neue Stürmer wurden schon geholt, aber Xamax-Boss Bulat Tschagajew will mehr. Nach Informationen von "4-4-2.com" steht nun Bremens Claudio Pizarro ganz oben auf der Wunschliste.




Der Transfer von Giovani dos Santos zu Xamax ist bekanntlich gescheitert. Stattdessen wurden Haris Seferovic, Javier Arizmendi und Kalu Uche für die Neuenburger Offensive geholt. Das scheint aber nicht alles zu sein: Mit Claudio Pizarro (32) steht der nächste Hochkaräter ganz oben auf der Wunschliste von Klubboss Tschagajew.

Pizarros Werder-Abgang eine Frage der Zeit

Der Peruaner gab bei Werder Bremen am Sonntag gegen Leverkusen sein Comeback nach überstandener Verletzung (Innenbandriss im Knie). Ende dieser Saison läuft der Vertrag Pizarros bei Werder Bremen aus. Er hat bereits durchsickern lassen, dass er diesen nicht unbedingt verlängern will. Selbst ein vorzeitiger Wechsel wird nicht ausgeschlossen.

5 Mio. und ein Traumgehalt?

Xamax ist bereit fünf Millionen Euro für den Stürmer zu bieten. Auserdem soll ihm Tschagajew im Vergleich zum aktuellen Werder-Lohn eine Gehaltserhöhung offerieren. Geld ist in Neuenburg aktuell bekanntlich kein Problem. Und dass Pizarro die Sturmprobleme lösen könnte, zeigt ein Blick auf sein beeindruckendes Palmares. Ein Torgarant war er fast immer, letzte Saison schoss Pizarro in der Bundesliga 9 Tore in 22 Einsätzen. (asp/psc)

Friday, August 12, 2011

Barca bangt um Piqué und Busquets: Einsatz gegen Real Madrid fraglich


Barcelona. Vor dem Hinspiel des Supercopa-Finales gegen Real Madrid, das am kommenden Sonntag ausgetragen wird, bangt der FC Barcelona um den Einsatz zweier wichtiger Akteure: Gerard Piqué (Zerrung) und Sergio Busquets (Rippenverletzung).

Wettlauf gegen die Zeit

Beide Spieler verletzten sich unter der Woche im Länderspiel der Spanier gegen Italien (1:2). Wie die medizinische Abteilung des FC Barcelona mitteilte, arbeiten Piqué und Busquets nun individuell, um bis Sonntag fit zu werden. Dann werden die Ärzte entscheiden müssen, ob ein Einsatz möglich ist. Insbesondere ein Ausfall Piqués wäre für Barca ungemein schmerzlich. Gegen die Real-Offensive muss die Abwehr unbedingt sicher stehen.

Inter Mailand: Sneijder doch nicht zu Manchester United?


Manchester. Nach einem Bericht des britischen Guardian wechselt Wesley Sneijder nun doch nicht von Inter Mailand zu Manchester United – zumindest nicht in dieser Transferperiode.

Uneinigkeit bei der Ablösesumme

Wie der Guardian aus den Führungskreisen des englischen Rekordmeisters um Geschäftsführer David Gill gehört haben will, ist die Verpflichtung des niederländischen Vize-Weltmeisters aufgrund dessen Gehaltsforderungen nicht zu realisieren - solange Sneijder seine Ansprüche nicht herunterschraubt, was dem Bericht zufolge unwahrscheinlich erscheint. Inter ist aufgrund finanzieller Probleme offenbar bereit, Sneijder abzugeben - der 27-jährige gilt als perfekter Nachfolger für Paul Scholes, der nach der vergangenen Saison bei United aufgehört hat. Es bleibt abzuwarten, ob der Transfer tatsächlich an den Gehaltsforderungen Sneijders scheitert.

Saisonstart des FC Bayern: Der zweite Versuch


München. Beim FC Bayern München wird man es positiv zur Kenntnis genommen haben, dass die deutsche Nationalmannschaft gegen Brasilien ein überzeugendes Länderspiel absolviert hat. Immerhin spielten auch einige Bayern-Akteure mit. Vor allem einer konnte endlich überzeugen.
Toni Kroos holte nicht nur den Elfmeter heraus, sondern legte danach für Mario Götze mustergültig auf. Beide Szenen sind auch ein Beweis, dass der Bayern-Spieler das ganz schnelle Spiel beherrscht. Dennoch sah man auch in dieser Partie wieder, dass Toni Kroos nicht der Mann im offensiven Mittelfeld ist, sondern eher aus dem zentralen Mittelfeld kommt. Hinter den Spitzen fehlt den Bayern weiterhin ein Mann wie beispielsweise Mario Götze.

Perfekte Ergänzung

Beide Akteure ergänzten sich durch ihre unterschiedlichen Spielanlagen glänzend und machen dem deutschen Fußball Hoffnung. Der schnelle quirlige Götze, mit seiner vielen Kreativität, profitierte vom cleveren Passspiel des jungen Greifwalders. Die Kombination zwischen Wirbelwind und zentraler Schaltstation sollte auch der Führungsetage Mut machen, aber auch ein Gedankenanstoß sein, vielleicht doch noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.

Neuer Versuch mit Ribery?

Bleibt der Geldbeutel geschlossen, kann man sich unter Umständen noch einmal Gedanken über ein längst gescheitertes Experiment machen. Louis van Gaal versuchte Franck Ribery bereits in die Zentrale zu ziehen, doch der trotzige Franzose sträubte sich. Dabei glänzte der Flügelflitzer in seiner ersten Bayernsaison mit häufiger Präsenz in der Spielmitte. Die Fähigkeiten hat der Franzose, um diese Position zu besetzen. Es könnte ein Versuch wert sein, denn auch Ribery ist nun heiß auf die neue Saison. „Ich gebe Gas auch für den Trainer. Für mich ist es gut mit ihm, ich habe eine gute Beziehung“, sagte ein motivierter Ribery gegenüber fcb.tv und fügt an: „Wir müssen gegen Wolfsburg ein anderes Spiel zeigen als gegen Gladbach.“

Gladbach muss vergessen werden

Der enttäuschen Bundesligastart sitzt bei den Spielern immer noch tief. „Wir müssen dieses Spiel vergessen. Natürlich ist es schade, wir müssen dieses Spiel eigentlich gewinnen. Das ist schwer für uns alle, für die Spieler und die Fans. Wenn 70.000 ins Stadion kommen und man verliert gegen Gladbach“, so der Franzose.

Thursday, August 11, 2011

Arsenal-Coach Wenger bestätigt: Zukunftsentscheidung von Fabregas und Nasri rückt näher


London. Es hat ein bisschen was von einer unendlichen Geschichte. Jahr für Jahr versuchte der FC Barcelona bisher, seinen verlorenen Sohn Francesc Fabregas (24) vom FC Arsenal wieder nach Spanien zurück zu lotsen. Jahr für Jahr scheiterte es. Bislang. Denn nun könnte alles ganz schnell gehen.

„Wir werden es sehr bald wissen.“

Denn Arsenals Trainer-Guru Arsene Wenger verkündete auf der Klub-Webseite, dass eine Entscheidung darüber, ob Fabregas diese Saison noch im Emirates Stadium oder aber im Camp Nou spielt, bereits vor dem Start der Premier League am Samstag fallen könnte. Zuvor hatten einige Medien bereits auf eine solche Entscheidung vor Arsenals Auftaktmatch bei Newcastle spekuliert.

Wenger dazu nun: „Das ist absolut richtig. Wir hoffen, dass die Sache schnell über die Bühne geht, entweder so oder so.“ Auch er betonte nochmals: „Wir werden es sehr bald wissen.“

Auch Nasris Zukunft bald klar

Genau wie Fabregas will auch Samir Nasri (24) den Verein verlassen, ein Wechsel zu Manchester City gilt als wahrscheinlich. Wie bei Fabregas hofft Wenger auch beim französischen Nationalspieler auf eine Entscheidung vor dem Match gegen Newcastle United.

Noch ist jedoch nichts klar, wie Wenger betont: „Auch hier ist es wieder sehr schwierig, über diesen möglichen Transfer zu reden aber wir befinden uns in einer Situation, in der wir Entscheidungen treffen müssen.“

Man merkt, dass auch Wenger die Abwanderungsgedanken der Stars langsam leid ist und sich Klarheit wünscht: „Im Idealfall sind diese Angelegenheiten vor Saisonstart geklärt.“

Sahin wartet auf sein Debüt bei Real Madrid – Stammplatzchancen adé?


Madrid. Länger als erwartet muss Nuri Sahin auf sein Debüt im Trikot von Real Madrid warten. Die Heilung seiner Bänderdehnung im linken Knie nimmt mehr Zeit in Anspruch, als zunächst vermutet. Sahin wechselte erst vor wenigen Wochen vom deutschen Meister Borussia Dortmund zum spanischen Rekordmeister.
Auch die Duelle um den Supercup gegen Erzrivale FC Barcelona am Sonntag und am folgenden Mittwoch wird er verpassen. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler fällt, so heißt es in der spanischen Presse, noch mindestens zwei Wochen aus. Auch der Saisonstart am 21. August gegen Athletic Bilbao ist in Gefahr.

„Sahin muss stabiler werden“

Mitte Juli erlitt der „königliche“ Neuzugang eine Bänderdehnung im linken Knie und hat seitdem nicht mehr am Mannschaftstraining teilgenommen. Schon am Ende der vergangenen Saison konnte Sahin nicht mehr für Borussia Dortmund auflaufen, da er verletzt gefehlt hatte. Real-Coach José Mourinho nimmt seinen neuen Schützling in die Pflicht und erklärte: „Er muss im muskulären Bereich arbeiten, um stabiler zu werden. Er muss auch sehr an seinen Gelenken arbeiten!“



BVB-Herzstück wartet auf Real-Ankunft

Für Nuri Sahin wird das Abenteuer Real Madrid unangenehmer, als noch vor wenigen Wochen vermutet. Mit hohen Erwartungen und mit vielen Vorschusslorbeeren wurde der türkische Nationalspieler in der spanischen Hauptstadt empfangen. Als Herzstück des Dortmunder Teams war er der geniale Taktgeber einer zum Teil glänzend aufspielenden BVB-Meistermannschaft. Nicht ohne Grund erhoffte sich Real-Coach José Mourinho von seiner Verpflichtung eine wahre Wunderheilung für sein „königliches“ Mittelfeld, das vor allem im defensiven Bereich einige Mängel und keine gesunde Stabilität aufzuweisen hatte.

Stammplatzchancen gesunken!?

Beim deutschen Meister aus Dortmund hat man den Abgang des türkischen Mittelfeldspielers längst kompensiert. Pünktlich zum Ligaauftakt gegen den Hamburger SV war das Fehlen von Sahin vergessen und dem Spiel der Borussia gar nicht anzumerken. Auf seinen ersten Einsatz bei seinem neuen Arbeitgeber muss er hingegen noch immer warten. Mit seiner langen Verletzungspause droht ihm auch die Verringerung seiner Stammplatzchancen, die noch vor wenigen Wochen sehr gut standen.




Die Schlagzeilen rund um die Personalie Nuri Sahin sind beängstigend ruhig geworden. Wurde er nach seinem Wechsel nach Madrid noch in den höchsten Tönen gelobt, wird nun nur noch über seine Leidenszeit gesprochen. Ein „Mysterium“ sei diese, so die spanische Zeitung As. Wann Nuri Sahin sein Können im Trikot von Real Madrid zeigen kann, ist noch immer fraglich. Wie lange José Mourinho warten wird, bis er zu 100 Prozent auf den Türken zählt, ist ebenfalls nicht vorherzusehen. Klar ist, Sahin muss erst einmal wieder fit werden, ehe er sich Gedanken über sein Debüt im „königlichen“ Dress machen kann.

Frisches Selbstbewusstsein: Beckenbauer-Lob ehrt Manuel Neuer sehr



Stuttgart. Nach den ersten turbulenten Wochen beim FC Bayern München konnte Manuel Neuer beim gestrigen Länderspiel (3:2) der Deutschen Nationalelf gegen Brasilien ein wenig durchatmen – und frisches Selbstbewusstsein für die anstehenden Aufgaben tanken, wie er gegenüber Goal.com versicherte.
Beckenbauer-Lob ehrt Neuer sehr

Im Vorfeld des Länderspiels hatte Franz Beckenbauer exklusiv im Vieraugen-Gespräch mit Goal.com Nationalkeeper Manuel Neuer bereits in den höchsten Tönen gelobt und ihn als den „besten Torhüter der Welt“ bezeichnet. Am Abend sprach Goal.com dann zu Neuer selbst. Der zeigte sich geehrt und blieb zugleich bescheiden: „Ich muss meine Leistung immer bestätigen und versuchen gut zu halten. Was andere Leute sagen, das ehrt mich natürlich. Aber ich muss mich auf meine Leistung konzentrieren.“
Dieser Sieg „gibt natürlich Selbstbewusstsein“

Seine Aufgabe gegen das brasilianische Offensivgespann um Neymar und Co löste Manuel Neuer in Stuttgart souverän, ließ nichts anbrennen. „Ich habe versucht, Ruhe auszustrahlen, der Mannschaft zu helfen und von hinten das Spiel zu dirigieren“, so der Keeper gegenüber unserer Seite. Zweimal musste er dennoch hinter sich greifen: Robinho per Elfmeter und zum Schluss Neymar bezwangen den Bayern-Torwart. Dem könnte dieser Sieg nach Schwächephasen wie letzte Woche gegen Mönchengladbach durchaus weiterhelfen. Weiter sagte Neuer: „Das gibt natürlich Selbstbewusstsein. Es ist schön, gegen so eine große Fußballnation wie Brasilien zu spielen.“

Neuer: Wir sind „auf einem guten Weg“

Zudem ließ Neuer die Fans via Goal.com wissen: „Ein Sieg tut immer gut – egal, ob man davor verloren oder gewonnen hat. Ich habe mich einfach auf das Spiel gefreut.“ Die Verantwortlichen des FC Bayern hingegen blickten gestern mit reichlich Skepsis nach Stuttgart. Ihnen war das Länderspiel nach dem ersten Spieltag ein Dorn im Auge. Torwart Neuer hingegen meinte: „Ich freue mich immer auf ein Länderspiel – gerade gegen große Gegner wie Brasilien. Für uns war die Anreise nicht weit, deshalb war das nicht schlimm.“



Manuel Neuer - schon der Beste der Welt?

Den Sieg gegen Brasilien weiß der Ex-Schalker wohl einzuordnen. Neuer hierzu gegenüber Goal.com: „Wir haben nicht jedes Jahr gegen Brasilien gespielt. Wir wissen, dass wir seit Jahren auf einem guten Weg sind.“ Doch auch bei den kommenden Aufgaben müsse man sich, so Neuer, beweisen. „Wir werden sehen, wenn wir gegen Holland spielen, wie weit wir da sind.“

Kapitän Philipp Lahm lobt das Team: „Wir haben sehr, sehr gut gespielt“

Stuttgart. Heute war es dann mal wieder die linke Seite, die der Mann mit der Binde beackerte. Philipp Lahm machte gegen Brasilien ein gutes Spiel, agierte vor allem in der Anfangsphase mit viel Drang nach vorne und unglaublich agil. Mit Goal.com sprach er über das Spiel und die bevorstehenden Aufgaben. Und Lahm stellte noch einmal klar: Ob rechts oder links – es ist ihm völlig egal.

Lahm spart nicht mit Lob für das Team

Ein großes Lob hatte der Kapitän nach dem fast historischen Sieg über Brasilien für die ganze Mannschaft übrig: „Wir haben heute sehr, sehr gut gespielt“, bemerkte Lahm gegenüber Goal.com. Immerhin drei Treffer gelangen dem DFB-Team gegen die Selecao. Deutschland hatte die Samba-Fußballer an diesem Abend fast gänzlich entzaubert. „So muss es auch sein, in einem Test, wo es um alles geht, gegen einen vernünftigen Gegner. Gegen einen guten Gegner, da muss alles stimmen. Und das hat heute gepasst“, so Lahm im Interview mit Goal.com.
„Wir haben verdient gewonnen“

Auch die Hauptursache für den Sieg der deutschen Elf hatte Lahm schnell ausgemacht: „Wir waren heute in den entscheidenden Phasen immer hellwach, waren immer da. Und deswegen haben wir verdient 3:2 gewonnen“, so der Spielführer im Gespräch mit Goal.com. Auch die Entwicklung der Mannschaft über die letzten Jahre sieht er positiv. „Dass wir uns weiterentwickeln, immer wieder, das sieht man in unseren Spielen“, so Lahm.
Die Bodenhaftung nicht verlieren!

An den EM-Titel will er aber noch keinen Gedanken verschwenden. Der Außenverteidiger bleibt lieber realistisch: „Das war heute ein Freundschaftsspiel. Wir müssen uns erst einmal qualifizieren, wir müssen schnellstmöglich diesen einen Punkt noch holen, um uns sicher zu qualifizieren. Und dann werden wir gut vorbereitet in die Europameisterschaft gehen“, unterstreicht er gegenüber Goal.com. Ob er dort rechts oder links hinten aufläuft, spielt für ihn übrigens keine Rolle. „Ich habe immer gesagt, dass es mir grundsätzlich egal ist.“

Wednesday, August 10, 2011

Sieg im Testspiel: Deutschland lässt Brasilien alt aussehen

Stuttgart. Seit 18 Jahren hatte Deutschland gegen Brasilien nicht mehr gewonnen. Am Mittwochabend hat die Elf von Bundestrainer Joachim Löw diese Negativserie beendet. In einem schwungvollen Spiel siegte die DFB-Elf dank eines überragenden Mario Götze mit 3:2. Brasilien, mit dem hochgelobten Neymar, sah dagegen in weiten Teilen der Partie ganz schön blass aus.


Götze ganz stark

Die DFB-Elf legte super los und war die erste Viertelstunde die klar spielbestimmende Mannschaft. Besonders Götze machte von Beginn an den Brasilianern das Leben schwer. Nach sechs Minuten spielte Kapitän Lahm den Özil-Ersatz an, der ließ einen Gegenspieler stehen und zog mit links ab. Julio Cesar hatte Probleme, den Ball sicher zu parieren.

DFB-Elf dominiert

Deutschland ließ nicht locker und setzte Brasilien weiter unter Druck, wirklich Zählbares kam aber nicht heraus. Die Selecao hatte bis dahin zwei gute Aktionen in der Offensive, blieb beide Male in der gut stehenden Abwehr der Deutschen hängen. Der viel gelobte Neymar hatte seine erste gute Szene nach 21 Minuten, sein Zuspiel auf Pato landete jedoch im Aus.

Neymar verpasst

Fast im Gegenzug hatte Kroos nach Vorlage vom stark aufspielenden Götze die erste richtig gute Möglichkeit des Spiels, sein Schuss verfehlte das Ziel nur knapp. Dani Alves hatte nach einer halben Stunde Pech mit einem Freistoß, den Neuer zur Seite wegfausten konnte. Und Neymar? Der wurde kurz vor Ende der ersten Hälfte gut angespielt und schloss aus vollem Lauf ab. Der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei.

Wechsel verändern nichts

Bundestrainer Löw brachte zur zweiten Hälfte mit Klose und Schürrle für Podolski und Gomez zwei frische Offensivkräfte, die sich dem guten Spiel der DFB-Elf nahtlos anpassten. Die nächste Torchance nach Wiederanpfiff hatten aber die Brasilianer. Pato scheiterte mit seinem Lupfer nur knapp. Deutschland ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, Schweinsteiger und Lahm erspielten sich gute Möglichkeiten, die ihr eigentliches Ziel jedoch verfehlten.

Schweinsteiger per Elfmeter

Nach einer Stunde fing dann der flinke Dortmunder Götze wieder an zu dribbeln. Eigentlich die Kunst des Gegners, der 19-Jährige stand den Brasilianern allerdings in nichts nach. Götze war Dreh- und Angelpunkt des deutschen Spiels. In Führung brachte Deutschland aber Schweinsteiger, der in der 61. Minute eiskalt einen Elfmeter zum 1:0 verwandelte.

Götze wird belohnt

Nur sechs Minuten später wurde Götze für seine herausragende Leistung belohnt. Die Löw-Elf spielte den Ball schnell durch die brasilianischen Reihen, über Kroos landete er schließlich bei Götze, der Julio Cesar umkurvte und aus spitzem Winkel zum 2:0 traf. Brasilien versteckte sich nicht und spielte munter nach vorne. In der 71. Minute konnte Lahm Dani Alves nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen – Elfmeter. Robinho ließ Neuer keine Chance und verkürzte auf 1:2.

Schürrle macht alles klar

Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Schürrle dann für die Vorentscheidung. Schweinsteiger erkämpfte sich den Ball gegen Andre Santos, spielte im Strafraum quer auf den Neu-Leverkusener, der die Kugel zum 3:1 ins Tor hämmerte. Und auch wenn Neymar in der Nachspielzeit noch das 2:3 erzielte, ging der Sieg der Deutschen voll in Ordnung.

FC Schalke 04: Rubin Kasan bietet 14 Millionen Euro für Klaas-Jan Huntelaar Rubin Kasan hat sich bei Klaas-Kan Huntelaar und Schalke 04 einen Korb geholt. Der Angreifer wird S04 trotz einer zweistelligen Millionen-Offerte in diesem Sommer nicht verlassen.

Gelsenkirchen. In der ersten Runde des DFB-Pokals erzielte Klaas-Jan Huntelaar gegen Teningen vier Tore für den FC Schalke 04 und auch am vergangenen Wochenende stand er beim Saisonauftakt in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart (0:3) 90 Minuten lang für die „Königsblauen“ auf dem Platz. Trotz einer millionenschweren Offerte des russischen Spitzenklubs Rubin Kasan soll der Torjäger auch weiter für Schalke auflaufen.

„Er bleibt bei uns“

Die Sport Bild berichtet, Kasan habe dem Bundesligisten 14 Millionen Euro für die Dienste des niederländischen Nationalspielers (44 Einsätze für die „Elftal“, 26 Tore) geboten. Schalke lehnte die Offerte jedoch ab. Manager Horst Heldt sagte dazu: „Es hat eine Anfrage aus Russland gegeben. Kasan hat Interesse an Klaas-Jan gezeigt. Angeblich haben sie auch mit dem Berater gesprochen. Dieser hat einen Wechsel allerdings ausgeschlossen. Klaas-Jan bleibt bei uns.“


Vertrag bis 2013

Huntelaar war im vergangenen Sommer für 14 Millionen Euro vom AC Mailand nach Gelsenkirchen gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2013 unterzeichnet. In seinem ersten Jahr bei S04 gelangen dem 27-jährigen 13 Pflichtspieltore. Angeblich war vor wenigen Wochen auch Englands Meister Manchester United an Huntelaar interessiert. Doch gegenüber spox.com meinte er kürzlich zu seiner Zukunft: „Ich habe ohnehin nie direkt etwas von United gehört. Es war nur für die Presse ein Thema. Was in der Zukunft kommt, kann man nie sagen, aber für mich stand immer fest, dass ich diese Saison für Schalke spiele.“

Manchester United, FC Arsenal und Co.: Die Wunschteams der Premier League Die großen Vereine aus England starten bald in die Saison und Goal.com hat für Euch eine Übersicht, wie die Vereine spielen möchten. Hier gibt es alle Infos zur neuen Saison!

London. Manchester United, Manchester City, der FC Arsenal oder auch der FC Chelsea - Sie alle starten bald in die neue Saison und die Fans freuen sich schon jetzt auf ihre englischen Lieblinge. In der Premier League steht wieder einmal eine ganz spannende Spielzeit bevor und die Frage nach dem kommenden Meister und den Absteigern brennt natürlich den Anhängern schon wieder unter den Nägeln. Selbstverständlich will Goal.com aber auch einen Blick nach vorne werfen. Wie wollen die Mannschaften von der Insel zu Beginn der Saison agieren? Hier gibt es die Antworten!

Schon gelesen? Goal.com hat die Mannschaften der Premier League unter die Lupe genommen!

Welche Rolle nimmt etwa Sergio Agüero bei Manchester City ein? Welche Vereine spielen besonders offensiv ausgerichtet und welche Klubs agieren mit welcher defensiven Formation? Hier kommt definitiv kein Klub zu kurz. Und natürlich wollen wir nach dieser Übersicht auch von Euch eine Frage sehr gerne beantwortet haben. Eine Frage, die jedem Fußballfan unter den Nägeln brennt:


Wer wird der kommende englische Meister werden?

Stöbert Euch nun die Aufstellungen der Klubs und lasst uns am Ende wissen, wer Euer Titelfavorit ist. Viel Spaß!

Duell mit Brasilien: Mario Götze hofft auf ein „geiles Spiel“ Die Vorfreude auf den Test gegen die Brasilianer ist im DFB-Lager groß. Besonders Mario Götze, der von Beginn an spielen soll, kann es kaum noch erwarten.

Stuttgart. Sechs Länderspiele hat Mario Götze bereits für die deutsche A-Nationalmannschaft absolviert. Am Mittwochabend winkt dem Shootingstar von Borussia Dortmund ausgerechnet im prestigeträchtigen Duell mit Rekordweltmeister Brasilien erstmals ein Platz in der Startelf. Der etatmäßige Regisseur Mesut Özil wurde von Joachim Löw nicht für das Spiel gegen die „Selecao“ berufen und der Bundestrainer verkündete gestern, Götze habe „gute Chancen“, von Beginn an zu spielen (Bericht).

„Davon habe ich geträumt“

Götze, der seit der U15 alle Junioren-Auswahlmannschaften des DFB durchlaufen hat, freut sich über die Aussicht, gegen den fünfmaligen Weltmeister vom Anpfiff weg dabei zu sein. „Ich freue mich riesig auf das Spiel. Früher habe ich davon geträumt. Jetzt stehe ich kurz davor. Ich hoffe auf ein geiles Spiel“, ließ der 19-jährige Dribbelkünstler gemäß Bild verlauten.
Debüt bei Löw im November 2010

Der offensive Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison beim deutschen Meister zum Stammspieler avanciert und hatte in der Nationalelf beim Freundschaftsspiel gegen Schweden im November 2010 sein Debüt gefeiert. Am vergangenen Freitag verzückte er die Fans mit seiner Gala gegen den Hamburger SV: Beim 3:1-Erfolg des BVB zum Auftakt erzielte er einen Treffer und lieferte zwei Assists.

Bayer Leverkusen: Michael Ballack bleibt


Leverkusen. Trotz der Nichtberücksichtigung in den ersten beiden Pflichtspielen der Saison, hegt Michael Ballack bei Bayer Leverkusen keine Abwanderungsgedanken. Die bestätigte auch Bayers Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Das Arbeitspapier des Ex-Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft bei der Werkself läuft noch bis zum Ende dieser Spielzeit.

Wird Vertrag erfüllen“

Der Sport Bild teilte Holzhäuser unmissverständlich mit: „Er hat bei uns einen Vertrag bis 2012. Sowohl Michael als auch wir sind dafür bekannt, unsere Verträge zu erfüllen. Schon deshalb verstehe ich die Frage nicht. Außerdem ist er ein wichtiger Spieler für uns. Er wird die Saison bei Bayer zu Ende spielen.

Schwache Vorstellung
Der ehemalige „Capitano“ ist bisher kein Thema für die Startelf von Trainer Robin Dutt. Beim bitteren Ausscheiden gegen Zweitligisten Dynamo Dresden im DFB-Pokal, konnte Ballack nach seiner Einwechslung keine positiven Akzente setzen. Anschließend verbrachte er beim Ligastart am Sonntag volle 90 Minuten auf der Bank.

Ausverkauf bei Inter Mailand: Begeht der ehemalige Champions-League-Sieger Selbstmord?



Mailand. Im Mai 2010 erst hatte Inter Mailand alles erreicht, was man als europäischer Fußballverein so erreichen kann. Diego Milito schoss das Team mit seinem Doppelpack gegen den FC Bayern München zum Champions-League-Titel, nachdem man zuvor bereits die italienische Meisterschaft und den Pokal gewonnen hatte. Jetzt, gerade einmal 15 Monate nach dem Triple-Gewinn unter Jose Mourinho, liegt der Klub in Trümmern.

Gian Piero Gasperini ist bereits der dritte Trainer, seitdem sich der portugiesische Erfolgscoach in Richtung Real Madrid verabschiedet hatte - und nachdem Leonardo und Rafael Benitez nicht mal annähernd in die Fußstapfen Mourinhos treten konnten, hat der 53-jährige eine äußerst undankbare Aufgabe: Angesichts der finanziellen Probleme des Klubs sollen mit Samuel Eto'o und Wesley Sneijder offenbar die zwei besten Spieler des Teams verkauft werden.



Der Niederländer gab jüngst zu: „Inter braucht Geld, und wenn ein passendes Angebot eingeht, stehe ich zum Verkauf.“ Wie Goal.com bereits Mitte Juli exklusiv berichtet hatte, hat Manchester United größtes Interesse an dem Vize-Weltmeister - über die Ablösesumme ist man sich bereits einig geworden, nun versucht man auch, hinsichtlich des Gehalts zu einer Übereinkunft zu kommen.

Als wäre der Verlust Sneijders nicht schon bitter genug, scheint auch Eto’o vor dem Absprung zu stehen. Zwar hatte Inter-Präsident Massimo Moratti noch bis vor zwei Wochen betont: „Eto'o ist zu 100 Prozent einer von uns.“ Aber neueste Entwicklungen haben gezeigt, dass der russische Verein Anzhi Makhachkala kurz vor der Verpflichtung des Kameruners steht: Der Sportdirektor der Mailänder, Marco Branca, gab bekannt, dass sich die Verantwortlichen beider Vereine am Dienstag getroffen hatten und man sich die Offerte der Russen angehört habe, die 35 Millionen Euro bieten. Auch Eto'os Berater machte deutlich, dass der Transfer kurz vor dem Abschluss steht - alles deutet auf einen Wechsel seines Klienten hin.

Die Tatsache, dass Inter die Verhandlungen in beiden Fällen hat öffentlich werden lassen, deutet stark darauf hin, dass die zwei Akteure spätestens ab September nicht mehr im San Siro spielen werden. Wenn man seine zwei besten Spieler halten will, sorgt man dafür, dass derartige Gespräche nicht an die Presse kommuniziert werden - und wenn man um große Titel spielen will, gibt man seine zwei besten Spieler nicht ab.

Jedes europäische Team würde unter dem Verkauf seiner beiden besten Akteure leiden - man stelle sich vor: Barcelona ohne Lionel Messi und Xavi, Real Madrid ohne Cristiano Ronaldo und Mesut Özil, AC Milan ohne Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva, Manchester United ohne Nemanja Vidic und Wayne Rooney, Bayern München ohne Arjen Robben und Bastian Schweinsteiger - all diese Mannschaften wären nur noch halb so stark.

Bei Inter wäre der Verlust angesichts der momentanen Lage bei den Mailändern ungleich größer: Obwohl man daran arbeitet, das Durchschnittsalter zu verringern, sind die Hälfte der Akteure in der Wunschelf über 30 - darunter viele Schlüsselspieler wie der 33-jährige Lucio und der 38-jährige Javier Zanetti. So kann man konstatieren: Inter ist ein Team, das sich spätestens nach den neuesten Entwicklungen auf dem absteigenden Ast befindet.

Franz Beckenbauer: „Neuer ist der beste Torwart und längst angekommen“




Im Anschluss an die Pressekonferenz konnte Goal.com exklusiv mit dem „Kaiser“ sprechen. Dabei äußerte er sich zum Thema Manuel Neuer: „Er ist schon längst angekommen“. Zu jenen Anhängern aus der Fankurve, die Manuel Neuer nach wie vor ausschließlich kritisch gegenüber stehen, sagte Beckenbauer: „Denen sollte man nicht die Plattform bieten“. Schließlich ist er der Ansicht, lediglich „50 sind gegen ihn“.

Bayern hat den besten Keeper der Welt

„Wenn man den besten Torhüter der Welt haben kann, sollte man ihn holen“, setzte Beckenbauer seine Lobeshymnen auf den Nationaltorhüter fort. Auf die Nachfrage von Goal.com, ob Manuel Neuer der beste Keeper der Welt ist, entgegnete der Ehrenpräsident des FC Bayern München entschlossen: „Und das ist er!“

Der Kaiser ist optimistisch

Franz Beckenbauer präsentierte sich an diesem Tag in bester Laune. Die Voraussetzungen für das Spiel am Abend gegen Brasilien seien gut, so der Kaiser bereits während der Presskonferenz. „Die Brasilianer wollen sich zeigen“, aber im Hinblick auf die WM 2014 im eigenen Land „müssen sie sich gewaltig steigern.“ Den anwesenden Journalisten gab Franz Beckenbauer auch einen Tipp auf den Weg, worauf es heutzutage für junge Spieler ankomme, die sich durchsetzen wollen: „Der Wille ist entscheidend.“