Thursday, August 11, 2011

Kapitän Philipp Lahm lobt das Team: „Wir haben sehr, sehr gut gespielt“

Stuttgart. Heute war es dann mal wieder die linke Seite, die der Mann mit der Binde beackerte. Philipp Lahm machte gegen Brasilien ein gutes Spiel, agierte vor allem in der Anfangsphase mit viel Drang nach vorne und unglaublich agil. Mit Goal.com sprach er über das Spiel und die bevorstehenden Aufgaben. Und Lahm stellte noch einmal klar: Ob rechts oder links – es ist ihm völlig egal.

Lahm spart nicht mit Lob für das Team

Ein großes Lob hatte der Kapitän nach dem fast historischen Sieg über Brasilien für die ganze Mannschaft übrig: „Wir haben heute sehr, sehr gut gespielt“, bemerkte Lahm gegenüber Goal.com. Immerhin drei Treffer gelangen dem DFB-Team gegen die Selecao. Deutschland hatte die Samba-Fußballer an diesem Abend fast gänzlich entzaubert. „So muss es auch sein, in einem Test, wo es um alles geht, gegen einen vernünftigen Gegner. Gegen einen guten Gegner, da muss alles stimmen. Und das hat heute gepasst“, so Lahm im Interview mit Goal.com.
„Wir haben verdient gewonnen“

Auch die Hauptursache für den Sieg der deutschen Elf hatte Lahm schnell ausgemacht: „Wir waren heute in den entscheidenden Phasen immer hellwach, waren immer da. Und deswegen haben wir verdient 3:2 gewonnen“, so der Spielführer im Gespräch mit Goal.com. Auch die Entwicklung der Mannschaft über die letzten Jahre sieht er positiv. „Dass wir uns weiterentwickeln, immer wieder, das sieht man in unseren Spielen“, so Lahm.
Die Bodenhaftung nicht verlieren!

An den EM-Titel will er aber noch keinen Gedanken verschwenden. Der Außenverteidiger bleibt lieber realistisch: „Das war heute ein Freundschaftsspiel. Wir müssen uns erst einmal qualifizieren, wir müssen schnellstmöglich diesen einen Punkt noch holen, um uns sicher zu qualifizieren. Und dann werden wir gut vorbereitet in die Europameisterschaft gehen“, unterstreicht er gegenüber Goal.com. Ob er dort rechts oder links hinten aufläuft, spielt für ihn übrigens keine Rolle. „Ich habe immer gesagt, dass es mir grundsätzlich egal ist.“

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